Leitbild

Was ist Psychosomatische Medizin?

„Medizin für neugierige Ärzte“ (T. v. Uexküll)

Gesundheit und Krankheit entstehen durch Wechselwirkungen im sogenannten Bio-Psycho-Sozialen Modell (nach Uexküll).

Dies bedeutet, dass jede Erkrankung und auch der Zustand der Gesundheit, des Wohlbefindens immer im Zusammenhang von Körper, Psyche und sozialem Umfeld gesehen werden soll.

Eine körperliche Erkrankung hat Einfluss auf das soziale Umfeld und auf mein psychisches Befinden, ein seelisches oder emotionales Problem hat eine Auswirkung auf meinen Körper und meine Umgebung und meine soziale Umgebung, meine Beziehungen, meine Familie usw. werden sich in irgendeiner Weise sowohl auf meine Emotionen, als auch auf meinen körperlichen Zustand auswirken.

Alle drei Bereiche stehen in Wechselwirkung miteinander, ob wir wollen oder nicht!

Gibt es eine NICHT-psychosomatische Erkrankung…?

Dieser Aspekt wurde unter anderem vor vielen Jahren von Thure v. Uexküll untersucht und stellt eine essentielle Betrachtungsweise des Menschen in der Medizin dar, die nicht vernachlässigt werden darf.